- Aib
- α-Aminoisobuttersäure, eine nicht natürliche Aminosäure. Sie schützt Peptide vor dem Abbau durch das Enzym DPP-4.
- Albumin
- Das häufigste Eiweiß im Blutplasma. Fettsäureketten an Peptiden binden daran und verlängern die Verweildauer im Körper.
- cAMP
- Zyklisches Adenosinmonophosphat, ein Botenstoff in der Zelle. In Laborversuchen misst man häufig cAMP, um die Aktivierung des GLP-1-Rezeptors zu bestimmen.
- DPP-4
- Dipeptidylpeptidase-4, ein Enzym, das natürliches GLP-1 innerhalb von Minuten spaltet.
- EC50
- Die Konzentration, bei der eine Substanz die Hälfte ihrer maximalen Wirkung erreicht – ein Maß für die Potenz im Versuch.
- GLP-1
- Glucagon-like Peptide 1, ein Darmhormon, das nach dem Essen ausgeschüttet wird.
- GPCR
- G-Protein-gekoppelter Rezeptor. Der GLP-1-Rezeptor gehört zur Klasse B dieser großen Rezeptorfamilie.
- HPLC
- Hochleistungsflüssigkeitschromatografie, die Standardmethode zur Bestimmung der Reinheit von Peptiden.
- Inkretin
- Sammelbegriff für Darmhormone, die die Insulinfreisetzung nach einer Mahlzeit verstärken, zum Beispiel GLP-1 und GIP.
- Lyophilisat
- Gefriergetrocknetes Pulver. In dieser Form werden Peptide für Laborzwecke gelagert und verschickt, weil sie trocken deutlich stabiler sind. Ein Beispiel ist das Semaglutid-Lyophilisat für die Forschung von Peptides EU.
- Rekonstitution
- Das Lösen eines Lyophilisats in einem geeigneten Lösungsmittel nach Laborprotokoll.
- SNAC
- Natrium-N-(8-[2-hydroxybenzoyl]amino)caprylat, ein Hilfsstoff in der Tablettenform von Semaglutid.
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